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V E R G A N G E N H E I T S O R I E N T I E R T E R B E N C H M A R KDer Sustainable-Value-Ansatz misst, wie effizient Unternehmen ihre ökonomischen, ökologischen und sozialen Ressourcen im Vergleich zu einem Benchmark nutzen. In der NeW-Studie bewerten wir den Einsatz von insgesamt zehn Ressourcen in 28 deutschen Unternehmen (für eine detaillierte Beschreibung des Umfangs der Studie vgl. Kapitel 3 der Langfassung der NeW-Studie). Unternehmen nutzen ökonomische, ökologische und soziale Ressourcen, um einen Ertrag zu erzielen. Bei der Berechnung des Sustainable Value vergleichen wir den vom Unternehmen geschaffenen Ertrag mit dem Ertrag, den ein Benchmark, hier die deutsche Volkswirtschaft, durch den Einsatz dieser Ressourcen erzielt hätte. Der Ertrag, den der Benchmark mit den Ressourcen des bewerteten Unternehmens erwirtschaftet hätte, stellt die Opportunitätskosten des Einsatzes der Ressourcen im Unternehmen dar (für eine detaillierte Beschreibung der Methodik vgl. 2.4 der Langfassung der NeW-Studie oder Berechnung des Sustainable Value ). |
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Benchmarkeffizienzen deutsche Volkswirtschaft.
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Z U K U N F T S O R I E N T I E R T E R B E N C H M A R KMittlerweile herrscht weitgehend Einigkeit darüber, dass die derzeitige Wirtschaftsweise in Deutschland nicht als nachhaltig bezeichnet werden kann. Die Politik hat für Deutschland daher ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeitsziele formuliert. Diese zielen darauf ab, die Nutzung von Ressourcen zu reduzieren und Umwelteinflüsse einzudämmen, aber auch mehr Beschäftigung und Sicherheit am Arbeitsplatz zu schaffen. Gleichzeitig hat sich die EU zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wirtschaftsraum der Welt zu werden. Die Lissabon-Strategie quantifiziert dieses ehrgeizige Ziel mit einem jährliches Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 3% bis zum Jahr 2010. Aus diesen quantifizierten Zielvorgaben lassen sich Zieleffizienzen bilden. In der NeW-Studie nutzen wir die verschiedenen ökonomischen, ökologischen und sozialen Zieleffizienzen, die sich für das Jahr 2010 für die deutsche Volkswirtschaft ergeben, um die Performance der 28 Unternehmen in einem Zukunftsszenario zu bewerten. Das Zukunftsszenario zeigt, welche Unternehmen auch angesichts des angestrebten Effizienzniveaus für das Jahr 2010 einen positiven Sustainable Value schaffen. Die nachfolgende Tabelle zeigt die politischen Zielvorgaben im Einzelnen, die zur Definition der zukünftigen Benchmarkeffizienzen herangezogen wurden. |
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Zielvorgaben für das Jahr 2010.
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Für das Zukunftsszenario haben wir diese politischen Ziele herangezogen, um das für 2010 angestrebte Effizienzniveau zu ermitteln, das notwendig ist, damit diese Ziele in der deutschen Volkswirtschaft erreicht werden können. Wo keine konkreten politischen Ziele existieren, haben wir eine Trendfortschreibung vorgenommen. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Zieleffizienzen für die zehn betrachteten ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte für das Jahr 2010 sowie die angestrebten Effizienzsteigerungen im Vergleich zum Ist-Zustand im Jahr 2004. Diese Zieleffizienzen erhält man, indem man das angestrebte Nettoinlandsprodukt durch die für das Jahr 2010 angestrebte ökologische oder soziale Zielgröße teilt. |
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Zieleffizienzen deutsche Volkswirtschaft 2010.
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Diese Zieleffizienzen verwenden wir als Opportunitätskosten für das Zukunftsszenario. Im Zukunftsszenario erzielen demnach nur solche Unternehmen einen positiven Sustainable Value, die bereits heute ihre Ressourcen effizienter einsetzen als es laut der politischen Ziele für die deutsche Volkswirtschaft für das Jahr 2010 vorgesehen ist. Das Zukunftsszenario zeigt somit, wie groß bei den untersuchten Unternehmen die Lücke zwischen der heutigen und der zukünftig angestrebten Ressourceneffizienz ist. |
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